Einladung zur Fachtagung: Kinder und Gesundheit – Chancen und Perspektiven im Kita-Alltag! am 18. Oktober 2018 in Potsdam

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“,
sagte schon Schopenhauer.
Die diesjährige Veranstaltung bettet sich ein in das Themenjahr
„Gesundheit“ der Initiative „Starke Familien – starke Kinder,
Runder Tisch gegen Kinderarmut“.
In Brandenburg ist fast jedes vierte Kind von Armut bedroht.
Die Koppelung von niedrigem Sozialstatus und schlechterem
Gesundheitszustand der Kinder ist am deutlichsten bei
emotionalen/ sozialen Störungen, Bewegungsstörungen, Sprachund
Sprechstörungen sowie starkem Übergewicht zu erkennen.
Außerdem weisen Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus
im Vergleich zu Kindern aus Familien mit hohem Sozialstatus
dreimal so häufig chronische Gesundheitsstörungen auf.
Da die gesundheitliche Entwicklung der Kinder wesentlich von
ihren Lebenswelten beeinflusst wird und ca. 96% der
Brandenburger Kinder zwischen 3 und 6 Jahren in einer Kita
betreut werden, spielen das Setting Kita und erziehende
Fachkräfte eine wesentliche Rolle.
Die Fachtagung soll durch einen fundierten Überblick über den
gesundheitlichen Zustand der Kinder in Korrelation mit ihrer
sozialen Lage potentielle Präventionsansätze für einen
gesundheitsfördernden Kita-Alltag aufgreifen.

Anmeldung und weitere Informationen:

Fachtag Kinder und Gesundheit

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Dokumentation zum Fachtag Beitragsgerechtigkeit

Die Dokumentation zum Fachtag der LAGF: „Beitragsgerechtigkeit für Familien in den Sozialversicherungen“ ist jetzt online.

Unsere umlagefinanzierten Sozialsysteme haben einen grundlegenden Konstruktionsfehler: Ohne Kinder gibt es in Zukunft keine Beitragszahler, die z.B. die Renten und die steigenden Ausgaben im Gesundheitssystem der heute Erwachsenen finanzieren. Eltern erbringen dadurch, dass sie Zeit, Energie und Geld in ihre Kinder investieren, neben der Beitragszahlung die entscheidende Leistung für die Zukunftsfähigkeit dieser Systeme. Diese Leistung wird jedoch nur unzureichend anerkannt.

Die Familienverbände in Brandenburg empfehlen bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge (analog dem Steuerrecht) pro Kind Freibeträge in Höhe des Kinderexistenzminimums einzuführen.

Die gesamte Dokumentation finden Sie hier.

 

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Fachtag: Beitragsgerechtigkeit

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände Brandenburg lädt ein zum

Fachtag: Beitragsgerechtigkeit für Familien in den Sozialversicherungen

Termin: Mittwoch, 08. November; 9.00 Uhr – 16.00 Uhr

Ort: fx-center Studio Babelsberg AG, 14482 Potsdam

Unsere umlagefinanzierten Sozialsysteme haben einen grundlegenden Konstruktionsfehler: Ohne Kinder gibt es in Zukunft keine Beitragszahler, die z.B. die Renten und die steigenden Ausgaben im Gesundheitssystem der heute Erwachsenen finanzieren. Eltern erbringen dadurch, dass sie Zeit, Energie und Geld in ihre Kinder investieren, neben der Beitragszahlung die entscheidende Leistung für die Zukunftsfähigkeit dieser Systeme. Diese Leistung wird jedoch nur unzureichend anerkannt.“1

Der Fachtag beleuchtet einen Brennpunkt der Familienpolitik, der von den politisch Verantwortlichen nur ungenügend wahrgenommen wird. weiter lesen

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Stellungnahme zum Entwurf des Familienpolitischen Programms in Brandenburg

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Stellungnahme der LAGF zum Entwurf:

Weiterentwicklung des Familien- und Kinderpolitischen Programms „Gemeinsam für ein familien- und kinderfreundliches Brandenburg“

Die Familienverbände begrüßen die kontinuierliche Fortschreibung des Familien- und Kinderpolitischen Programms. Familienpolitik wird als Querschnittsaufgabe verstanden. Dies wird im Programm auch deutlich an der Beteiligung von insgesamt sieben Ministerien.

Die Familienverbände sind aber der Meinung, dass ein solches Programm nur Erfolg haben kann, wenn es sich als Programm aller Brandenburgerinnen und Brandenburger versteht. Bereits die Entwicklungsphase muss daher auf eine breitere Basis gestellt werden. Dazu gehört die Einbindung relevanter zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure, wie z.B. Familien- und Wohlfahrtsverbände, Initiativen, Stiftungen, Netzwerkstrukturen, Kirchen und Wissenschaft, aber auch die Vertretung der Gebietskörperschaften aus Landkreisen und Kommunen. weiter lesen

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Stellungnahme der Familienverbände Brandenburgs zur Ausweitung der Sonntagsöffnungszeiten

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Die Familienverbände Brandenburgs lehnen die geplante Ausweitung der Sonntagsöffnungszeiten ab. Dies wurde in der Anhörung vor dem Landtagsausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie klar formuliert. Eine Verbesserung der Rechtslage oder eine Aufwertung des Gemeinwohls und des sozialen Zusammenhalt durch die Gesetzesänderung sind nicht zu erkennen. Lesen Sie hier die gesamte Stellungnahme. weiter lesen

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Veranstaltung zum besseren Verständnis der verschiedenen religiösen, kulturellen und sozialen Familienbilder

druckersymbol-2Familien! verstanden?

am 05. Oktober 2016; 19.00 – 21.00 Uhr
im Pfarrzentrum St. Ludwig, Thomas-Morus-Saal;
Ludwigkirchplatz 10, 10719 Berlin.

„Familie ist dort, wo Kinder sind“, ist eine schlagwortartige Definition der Institution Familie, die in gesellschaftlichen Diskursen häufig herangezogen wird.

Hat sich diese Definition inzwischen gesellschaftlich durchgesetzt oder gibt es noch viele gesellschaftliche Gruppen, die sie nicht teilen? Bringt sie die Bedeutung der Familie als Gemeinschaft und die Stellung der Familienmitglieder in Einklang?

Welche orientierende Wirkung haben die Familienbilder der Religionsgemeinschaften? Wie nehmen es Familien selbst, aber auch Erzieher und Lehrer wahr, wenn unterschiedliche Familienvorstellungen in Kindergarten und Schule aufeinander treffen?

Diese Fragen wollen wir im Rahmen der Interkulturellen Woche diskutieren.

Unsere Gesprächspartner sind:
Prof. Dr. Ulrike Kostka; Theologin, Diözesancaritasdirektorin
Ender Cetin, Vorsitzender der DITIB-Sehitlik Türkisch Islamische Gemeinde zu Neukölln e.V.
Thomas Härtel; Vorsitzender des Berliner Beirats für Familienfragen
Sigrid Klebba; Staatssekretärin für Jugend und Familie

Die Gesprächsrunde wird erweitert durch Experten aus den Bereichen Schule, KiTa und Stadtteilarbeit.

Moderation
Mario Junglas, Familienbund der Katholiken

Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen.
Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, würde aber die Planung erleichtern.

Es laden ein:

fdk-eb-berlin_kleinFamilienbund der Katholiken im Erzbistum Berlin

caritas-logo_72_neuCaritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Information und Anmeldung:

Familienbund der Katholiken
im Erzbistum Berlin
LV Berlin-Brandenburg e.V.
Reinhardtsstraße 13
10117 Berlin

Tel.: 030 326 756 15
Fax.: 030 326 756 20
milke@familienbund.org

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Jede Stimme zählt

Wahlaufruf VS

Eine gemeinsame Aktion des Familienbund der Katholiken im Erzbistum Berlin und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend Diözesanverband Berlin.

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Familienwallfahrt nach Altbuchhorst

Am 10. Juli 2016 ist wieder Familienwallfahrt nach Altbuchhorst. Der Familienbund der Katholiken wird mit einem Info-Stand vertreten sein.

Weitere Informationen auf den Seiten des Erzbistums Berlin.

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Hören! Was Familien brauchen

Hearing der Deutschen Bischofskonferenz und des Familienbundes der Katholiken
 
Bonn/Berlin, 13.11.2015 – Die Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz und der Familienbund der Katholiken haben gestern (12. November 2015) in Berlin bei der Veranstaltung „Hören! Was Familien brauchen“ über die Gestaltung einer zukunftsgerichteten Familienpolitik diskutiert. Das Hearing diente der Vorbereitung eines Wortes der deutschen Bischöfe zu Ehe und Familie.

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„Eltern klagen“ vor dem Bundessozialgericht

Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken, hat die gestrige Entscheidung des Bundessozialgerichts als herben Rückschlag für Familien bezeichnet.

Das Gericht hatte die vom Familienbund der Katholiken unterstützte Revision der Familie Essig zurückgewiesen. Katharina und Markus Essig hatten auf gerechtere Sozialversicherungsbeiträge für Familien geklagt.

„Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass das Bundessozialgericht nicht der vom Bundesverfassungsgericht im Pflegeversicherungsurteil entwickelten Argumentation gefolgt ist. Der Beitrag, den Eltern mit der Erziehung für die Sozialversicherung leisten, wird somit nicht anerkannt.“ Dies äußerte Stefan Becker nach der Entscheidung und kündigte Verfassungsbeschwerde an. „Wir wollen heute nur kurz über das Urteil jammern, dann klagen wir weiter!“ weiter lesen

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